Allgemein

Vorstellung des Hauses zur Verhinderung des CASTOR-Bahn

Es gab einmal ein Bahnwärterhäuschen, das natürlich an einem Bahngleis lag. Dieses Haus hat Personenzüge vorbeifahren sehen, auch Güterzüge, insbesonders lange Getreidetransporte. Heute besteht die Gefahr, dass dieses Bahngleis eine andere Bedeutung bekommt. Es ist die geplante Strecke zur Beförderung radioaktiven Materials zur Lagerstätte in Gondrecourt le chateau, der letzten Etappe vor CIGEO in Bure. Zur Zeit ist es nicht möglich, sich entlang des Schienenstranges zu bewegen, da Hundeführer unter Androhung von Geldstrafe dies unterbinden.

Es gab einmal einen industriellen Standort der Möbelfabrikation. Das Unternehmen beschäftigte mehr als 400 Personen und machte Gondrecourt bekannt. All das gehört der Vergangenheit an, denn die Konjunktur hat die Erfolgsaussichten der Fabrikationskette vom Sägewerk bis zur Endbearbeitung lahm gelegt. Große leer stehende Gebäude und ein ebenso großes Areal wurden vor einigen Jahren von ANDRA erworben, um dort Bohrkerne und Bauteile von CIGEO zu lagern, die von Güterzügen angeliefert wurden, zumal die Bahnstrecke an dem Gelände entlang führt.

Man gelangt in diese industrielle Zone auf zwei Möglichkeiten. An einem der beiden Zugangswege befindet sich unser Bahnwärterhäuschen.

Es gab einmal einen kleinen Bahnhof auf dem Land, der heute stillgelegt ist. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts kreuzten sich hier die Wege der Reisenden mit Franzosen und Amerikanern, die sich an die Front begaben. Heute läuft diese Schnittstelle Gefahr, Ankunftsplattform für todbringende Transporte radioaktiven Mülls zu werden, die zur Endlagerstätte weitergeleitet werden, wenn diese eines Tages existiert.

Es gab einmal einen jungen, ehrgeizigen Bürgermeister mit scharfen Zähnen. Sein grenzenloser Hass auf die Gegner des Projekt von CIGEO ist nur zu vergleichen mit der Unterwürfigkeit gegenüber seinen Amtskollegen. Dieser Bürgermeister, der sich zum Präsidenten der Bürgergemeinschaft wählen ließ, nutzt seine favorisierte Position gegenüber CIGEO nur mit kopierten und veralteten Argumenten, auch angesichts der wissenschaftlich fundierten Einsprüche der Opposition: Arbeitsmarkt, lokale Wirtschaftlichkeit, Sicherheit…

Der Sitz der Bürgerinitiative Habitants Vigilants des Kantons Gondrecourt le chateau liegt in dieser Gemeinde.

Der Standort des Bahnwärterhäuschens ist strategisch für die gesamte Opposition. Es ist wichtig, einen Ort für anti-nukleares Leben in der Gemeinde zu schaffen. Als Symbol eines Wachgebäudes, von wo aus die Fortschritte des Machtapparates ANDRA beobachtet werden, erhält das Bahnwärterhäuschen seine Funktion und seinen ursprünglichen Sinn. Gegenüber vom Wasserturm gelegen, der sich in den Farben von ANDRA präsententiert und so die Gemeinde überstrahlt, wird das Haus ihnen die Stirn bieten. Es ist wichtig, dieses Haus zu erwerben. Es wird zur Zeit von einem älteren Paar bewohnt, das in Opposition zu CIGEO steht. Ihre Familien wohnen nicht in der Nähe. Sie wurden bereits von einem mysteriösen Käufer aufgesucht, der ihnen ein verlockendes Angebot machte. Da kein Hinweisschild ihre Verkaufsabsichten anzeigt, deutet das auf einige undichte Stellen hin. Sie scheinen es eher für uns zu reservieren, aber bis wann?

Bedauerlicherweise sind wir nicht in einer Position, aus der heraus man verhandeln kann. Der gegenwärtige Besitzer hat uns bereits einen Preisnachlass von 20.000 € auf das Angebot, das der Notar ANDRA gemacht hat, gewährt. Im Moment, so kann man behaupten, haben wir sicher die Oberhand, aber wenn sich der Gesundheitszustand der Bewohner verschlechtert oder einer von beiden stirbt, wird der Verkaufsfall sofort eintreten und sicher nicht zu unseren Gunsten ausfallen. Es muss schnell gehandelt werden.

Nach Plänen der Opposition soll das Haus dann von einer Person oder einem Paar bewohnt sein und mit einem Versammlungsraum und einem Büro ( Internet, Fotokopierer,…) ausgestattet werden. Es soll zu einer Art logistischem Stützpunkt werden und darüber hinaus der Überwachung dienen.

Deshalb richten wir unseren Appell an alle, den Erwerb des Hauses zu unterstützen. DANKE

Die Habitants Vigilants von Gondrecourt le Château. Rufnummer: 0049 681 385 923

Spendenkonto

Assoc les habitants vigilants du canton de Gondrecourt

IBAN: FR76 1610 6850 1086 4432 0464 972

BIC: AGRIFRPP861

In Bure steht die Zukunft der Atomenergie auf dem Spiel

Quelle

Am 17 Januar gab Édouard Philippe das Ende des Flughafenprojekts in der Zad bekannt. Am 22. Februar räumten 500 Bereitschaftspolizist_innen den Wald Le-Juc (bois-le-juc), das Zentrum des Widerstands gegen die unterirdische Lagerung von radioaktiven Abfällen. Es gibt den guten und den bösen Bullen. Der Gute gibt vor er wäre gut, aber tut niemanden einen Gefallen, lediglich ein paar Kalküle damit der böse umso effizienter sein kann. Dies ist praktisch ohne Zweifel, wenn man sich die Aktionen der Regierung im Bezug auf die Raumplanungspolitik der letzten Monate anschaut. Das ist in jedem Fall der Eindruck der uns nach diesem Wochende des 3. und 4. März überkommt, nachdem mehrere Versuche den Wald wiederzubesetzen an Mauern aus Bereitschaftspolizist_innen und Repression zerschellten.

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CASTOR-Bahn verhindern – Soliaufruf aus Gondrecourt-le-Château

Die französische Regierung will den Bau eines Atommülllagers Namens Cigéo in tiefen geologischen Schichten in Bure mit Gewalt durchsetzen. 500 Militärpolizist*innen räumten am 23. Februar eine seit 1,5 Jahre andauernde Waldbesetzung gegen das Atomklo. Die Gegend steht im dauerhaften polizeilichen Ausnahmezustand. Demonstrationen werden verboten, die Menschen bis in ihre Wohnungen überwacht. Sie geben den Kampf nicht auf. Viele dezntrale Bure-Unterstützungskomitees wurden gegründet und es gibt einen sehr aktuellen wichtigen Soli-Aufruf:

Die CASTOR-Bahn mit einem Widerstandshaus verhindern!

Cigéo ist nicht nur ein gigantisches Loch in 500 Meter Tiefe. Eine riesige Infrastruktur gehört dazu. Darunter eine „CASTOR-Bahn“. Eine neue Bahnstrecke und ein Bahnhof sollen für die 2 CASTOR-Transporte pro Woche 100 Jahre lang gebaut werden. Die künftige Trasse soll über Gondrecourt-le-Château führen. Der Bürgermeister dieser Stadt ist ein Befürworter des Atomklos. Der Widerstand ist dort aber auch gut verankert.

Die „habitants vigilants“ (aufmerksame Einwohner) wollen ein Haus kaufen, das sich direkt an der künftigen CASTOR-Strecke befindet. Das Haus wird dem Vorhaben der ANDRA, der Bauherrin, im Wege stehen, wenn der Hauskauf gelingt! Das Haus wäre zugleich ein Haus des Widerstandes. Ein logistisches Zentrum und Infopunkt zugleich. Ähnlich wie das Haus des Widerstandes BZL in Bure selbst, das 2004 gekauft wurde und heute eine wichtige Rolle für den Widerstand vor Ort spielt. Zur Vorstellung des Projektes

Der Verein „habitants vigilants“ benötigt 40 000 Euro für den Hauskauf. Unterstützt den Widerstand mit einer Spende: Wie es geht, ist hier erläutert:

https://www.helloasso.com/associations/les-habitants-vigilants/collectes/une-maison-vigilante-dans-le-fief-de-l-andra-a-gondrecourt-le-chateau

Es ist auch möglich eine Überweisung zu tätigen:

Assoc les habitants vigilants du canton de Gondrecourt

IBAN: FR76 1610 6850 1086 4432 0464 972

BIC: AGRIFRPP861

Vortrag – Kein Atomklo in Bure! Vom Kampf um das französische ‚Gorleben‘

Wer eine Veranstaltung in seiner Stadt organisieren will, kann die Referentin unter vortrag[aet]eichhoernchen.fr anschreiben.

Hier die Ankündigung eines Vortrages in Platenlaase

18. April 2018 um 19.30 Uhr – Kulturverein Platenlaase

Bure ist überall - Solifoto der BI Lüchow Dannenberg auf ihrer VV am 4.3.

Bure ist überall – Solifoto der BI Lüchow Dannenberg auf ihrer VV am 4.3.

Im französischen Dörfchen Bure in Lothringen kämpfen Atomkraftgegner*innen gegen die Einrichtung eines großflächigen nuklearen Entsorgungszentrums und die Einlagerung von hoch radioaktivem Müll in tiefen geologischen Tonschichten. Das Projekt heißt Cigéo.

Frankreichweit sorgte es jüngst für Schlagzeilen: 500 Militärpolizist*innen räumten am 22. Februar 2018 eine Waldbesetzung.
Mehr als anderthalb Jahre lang hatte ein Hüttendorf die ohne Baugenehmigung gestarteten Bauarbeiten aufhalten können. Die „Eulen“, wie die Projektgegner*innen genannt werden, geben sich nicht geschlagen und planen den weiteren – internationalen – Widerstand.

Die in Lüneburg lebende französische Aktivistin Cécile Lecomte berichtet über die Hintergründe, Gefahren von Cigéo und den vielfältigen Widerstand dagegen. Sie stellt vor, wie der Kampf gegen das französische ‚Gorleben‘ unterstützt werden kann.

 

Infos: http://de.vmc.camp/ ; http://blog.eichhoernchen.fr/tag/Bure

Bure unter Militärbesatzung

Polizeigewalt zur Durchsetzung des Demonstrationsverbotes am 4.3. in Mandres-en-Barrois. 9 Menschen wurden festgenommen

Bure-Unterstützungskomitees aus ganz Frankreich versammelten sich am Wochenende vom 3. und 4. März in Bure und Mandre-en-Barrois um über die Gestaltung des künftigen Widerstandes gegen das Atomklo Cigéo zu reden. Neben zahlreichen Gesprächen, Workshops und gemütlichem Beisammensein, zeigten sie ihre Entschlossenheit auf der Straße. Trotz Verbot. Die Präfektur hatte für das Wochenende alle Demonstrationen verboten. Wer wissen will, was die „Atomisierung“ und „Militarisierung“ der Gegend bedeutet und wie es sich anfühlt, muss nur einen kleinen Spaziergang durch die Gegend machen. Selbst eine kurze Autofahrt von A nach B außerhalb jeglicher Demonstration kann in den Gerichtssaal führen.

Demonstration trotz Verbot, 3. und 4.3.18 um Bure

Demonstration trotz Verbot, 3. und 4.3.18 um Bure

Am morgigen Dienstag steht ein Projektgegner wegen dem unerlaubten Mitführern von Waffen vor Gericht. Die „Waffen“ wurden im Sommer 2017 bei einer „zufälligen“ Verkehrskontrolle in seinem Bus gefunden: 2 Opinels, eine Kabeltrommel und ein Tortenheber (pelle à tarte). Ob der Aktivist vor Gericht stehen würde, wäre er nicht als Projektgegner bei der Polizei registriert gewesen?

Am heutigen Tag wurde zudem in einem Schnellverfahren (der Anwalt hat in solchen Verfahren nicht einmal Zugang zur vollständigen Akte) ein Demonstrant zu einer 3-monatigen Bewährungsstrafe wegen Widerstand (Violences à agent) verurteilt – er hatte sich am gestrigen Tag an einer verbotenen Demonstration beteiligt und soll bei einer „körperlichen Auseinandersetzung“ auf das Helm eines Militärpolizisten geschlagen haben. Er darf darüber hinaus das Département Meuse ein Jahr lang nicht betreten, ansonsten wird die Bewährung widerrufen. Der Widerstand soll dadurch geschwächt werden, dass Menschen nicht mehr an die Proteste teilnehmen können, ohne die Gefahr zu laufen, im Gefängnis zu landen.

Polizeiaufgebot am WE 3.-4.3.18 um Bure

Polizeiaufgebot am WE 3.-4.3.18 um Bure

Polizeiaufgebot am WE 3.-4.3.18 um Bure

Polizeiaufgebot am WE 3.-4.3.18 um Bure

Seit der Räumung der Waldbesetzung am 22. Februar befinden sich zwei Menschen in U-Haft. Sie haben die Aburteilung in einem Schnellverfahren abgelehnt und Aufschub beantragt, um ihren Prozess vorbereiten zu können. Sie warten auf ihren Prozess, der voraussichtlich Mitten März statt finden wird.

Polizeiaufgebot am WE 3.-4.3.18 um Bure

Polizeiaufgebot am WE 3.-4.3.18 um Bure

7 weitere Menschen befinden sich seit gestern im Gewahrsam. Der Polizeigewahrsam wurde nach den ersten 24 Stunden um weitere 24 Stunden verlängert. Den 7 Menschen wird vorgeworfen, sich an einer verbotenen Demonstration am gestrigen Tag beteiligt zu haben. Ca. 100 Menschen hatten – trotz Verbot – wie es 400 Menschen am Tag zuvor bereits taten, demonstriert. Dabei wollten sie auf einem Feld, dass ein Bauer zur Verfügung stellt, eine Dauermahnwache einrichten. Dies wurde verhindert. Die Aktivist*innen geben aber nicht auf und werden es später erneut versuchen.

Polizeibesatzung in Mandres-en-Barrois am WE des 3. - 4.3.18

Polizeibesatzung in Mandres-en-Barrois am WE des 3. – 4.3.18 – Quelle: reporterre

Polizeibesatzung in Mandres-en-Barrois am WE des 3. - 4.3.18

Polizeibesatzung in Mandres-en-Barrois am WE des 3. – 4.3.18

Das Militär prägt das Bild. Die Einheimischen sprechen von Besatzung. Sie werden bis in ihre Küche zu Hause durch das Fenster durch Polizeibeamt*innen gefilmt. Am gestrigen Sonntag stand das 150 Einwohner Dorf Mandres-en-Barrois in einer Tränengasvolke. Die Polizei schoss bis in die Privatgärten hinein, ohne Rücksicht auf die Gesundheit der Menschen. Das Tränengas verbreitete sich durch die Lüftung in die Häuser hinein.

Polizeistaat = Atomstaat

Der Atomstaat zeigt an diesen Tagen seine Zähne in Bure und er beweist ein mal mehr, dass Atomkraft und Grundrechte nicht kompatibel sind. Der Staat zeigt sein hässliches autoritäres Gesicht, um das Atomklo durchzusetzen. Grundrechte werden per Dekret außer Kraft gesetzt: Demonstrationsverbot, Fußgängerverbot, Fahr- und Parkverbote, etc.

Der atomare Wahnsinn geht außerdem weiter. Ein neuer Versorgungstransport (Uranerzkonzentrat, Yellow Cake) wurde beobachtet, er ist aktuell von Hamburg nach Narbonne unterwegs.

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Straßentheater gegen Atomtod und Soli mit Bure in HH und MS

Am 24.2. fand in Deutschland ein bundesweiter Aktionstag gegen Urantransporte statt. Aktivist*innen informierten mit Mahnwachen und Straßentheater über die zahlreichen Atomtransporte – u.a. zwischen Deutschland und Frankreich – an der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Trier. Alle paar Wochen wird Uranerzkonzentrat im Hamburger Hafen umgeschlagen und per Bahn an Bure vorbei (Woippy ist unweit von Bure) nach Narbonne in Süd-Frankreich befördert (Infos über die dortige Uranfabrik). Das ist der Anfang der Atomspirale in Europa. Atommüll muss verhindert werden, bevor er entsteht! Aus Hamburg Wilhelmsburg und Münster wurden Soligrüße mit Solibildern nach Bure geschickt!

Hamburg

Solidarität mit dem widerstand in Bure auf der Mahnwache in hamburg

Solidarität mit dem widerstand in Bure auf der Mahnwache in hamburg

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Soliaufruf zur Räumung in Bure!

Soli-Transpi Tollendorf

Aktueller Hinweis: Auch wenn die Waldbesetzung geräumt wurde und die Repression stark zu spüren ist: wir lassen uns nicht unterkriegen. Das Vernetzungswochenende für die Unterstützungskommitees am 3. und 4.3. findet statt! Kommt zahlreich! (Infos auf Französisch)

Die Waldbesetzung im Bois Lejuc wurde am 22. Februar 2018 durch ca. 500 Militär-polizist*innen geräumt. Am Tag darauf wurden Bäume wieder besetzt. Am 24. Februar rückte die Kletter-Polizei zum zweiten mal an und räumte ein Baumhaus. Der Widerstand gibt sich nicht geschlagen! Am Sonntag 25. Februar waren wieder Eulen im Wald zu hören, Bäume sind nach wie vor besetzt. Unterstützer*innen besuchen und versorgen sie und liefern sich dabei ein Katz und Mausspiel mit der Polizei.

Es gibt zahlreiche Solidaritätskundgebungen (Liste auf französisch) und -Botschaften von überall.

Das Wendland hat mit Widerstand gegen das dort geplante Atomklo und Repression eine langjährige Erfahrung. Gegenseitige Solidarität ist ein Schlüssel zum Erfolg von Widerstand. Darum wird hier der Aufruf aus dem Wendland gespiegelt und  es ist natürlich schön, wenn solche Soliaktionen über das Wendland hinaus statt finden!

„Wir wünschen uns, dass in den nächsten Tagen und Wochen an vielen Orten im Landkreis Transparente der Solidarität auftauchen!“ (mehr …)

Eine Soli-Botschaft von „Unfug“ aus Lüneburg

Grenzenlos solidarisch mit von Repression betroffenen Menschen!

Solidarität mit Meuchefitz und Bure!

Solidarität mit Meuchefitz und Bure!

Die letzte Woche war voller schlechter Nachrichten für Widerstandskämpfe wie leider so oft…

Solidarität mit von Repression betroffenen Menschen!

Solidarität mit von Repression betroffenen Menschen!

Zuerst wurde der Gasthof des Widerstands in Meuchefitz (Wendland) von Polizist*innen durchsucht, weil diese ein Banner in Solidarität mit den kurdischen Kämpfer*innen in Afrin an dem Gebäude hatten. Die Polizei fuhr mit einer ganzen Hundertschaft auf, welche mit Maschinenpistolen bewaffnet war. Wie gefährlich kann ein Banner sein? Das Banner wurde auf jeden Fall beschlagnahmt. Die Bundesregierung hat seit dem Einmarsch der Türkei nach Syrien diesen weder kritisiert noch irgendein Wort darüber verloren. Wenn aber im Wendland ein Banner auftaucht, ist plötzlich eine Hundertschaft da. Macht sich Deutschland etwa zum Büttel für Erdogan, um jegliche kritische Meinung zur türkischen Invasion zu verhindern?

Solidarität mit dem Widerstand gegen das Atomklo in Bure!

Solidarität mit dem Widerstand gegen das Atomklo in Bure!

Als Zweites wurde die Waldbesetzung gegen das atomare Endlager Cigéo in Bure (Frankreich) diese Woche zweimal geräumt. Schon Donnerstag wurden über 500 Polizist*innen in den Wald geschickt, um die Baumhäuser zu räumen und das Widerstandshaus in der Ortschaft kaputt zu schlagen. Doch davon ließen sich die unbeugsamen Eulen (Eigenname der Besetzer*innen) nicht abhalten. Schon in der folgenden Nacht waren wieder Bäume besetzt. Den folgenden Samstag wurde die Militärpolizei wieder in den Wald geschickt, um die Leute aus den Bäumen zu holen. Bis jetzt hat die Polizei dies aber nicht geschafft und das “Katz und Maus”-Spiel geht immer noch weiter. Leider sind 2 Menschen während der Räumungen verhaftet worden und sitzen bis mindestens 19. März in Untersuchungshaft.

Unfug erklärt sich solidarisch mit den Betroffenen von Repression im Wendland, in Bure oder sonst wo!

Until all are free, no one is free.

Non à Cigéo !

Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Free Hambi4!

Infos:

Quelle: http://unfug.denknix.de/2018/02/grenzenlos-solidarisch-mit-von-repression-betroffenen-menschen/

Soli Grüße aus la ZAD

Solifoto ZAD

Diese Mail erreichte die deutsche Austauschliste zum Widerstand in Bure:

hallo liebe menschen!

Diee Raeumung in Bure haben wir zum Anlass genommen euch und allen Besetzungen unsere Solidaritaet auszudrucken!
Am morgen des 22. Februar um 6:00 Uhr hat der französische Staat eine Räumungsoperation gegen die Atommüllendlager-Gegner_innen in und um Bure begonnen. 500 Bullen und Militärs haben mit der Räumung des Waldes, der Zerstörung von Barrikaden und Hütten begonnen und das Haus des
Widerstands BZL umstellt.
Doch es wird wiederbesetzt und viel bewegt sich.
Seit nunmehr fünf Jahren ist kein effektiver Bulleneinsatz auf der autonomen Zone erfolgt. Nach dem spektakulären und gewaltsamen scheitern des Bullengroßeinsatzes „OP Cézar“ wurde wiederbesetzt. Seit 2012 sind bis zu 400 Menschen in den besetzten Gebieten ansässig geworden. Das 1600 ha große Gelände setzt sich aus fast hundert „Lebensräumen“ zusammen, aus Hütten, Wagenplätzen, Höfen, besetzten Häusern, Zeltplätzen…

wir hoffen natuerlich dass euch so eine aktion ein wenig kraft zurueck bringt! vielleicht kommt hier auch noch eine aktion aber das ist noch unsicher..